Fasch Aktuell

INTERNATIONALE FASCH-GESELLSCHAFT E.V.


     
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Veranstaltungen - Sie sind in Sachen Fasch aktiv? Das freut uns - bitte schicken Sie eine Info-Mail an die Geschäftsstelle in Zerbst (IFaschG@t-online.de) oder direkt an unseren Webmaster, Frau Dr. Barbara Reul (barbara.reul@uregina.ca).

 
 
 
Das von Michael Schneider mit Capella Academia Frankfurt eingespielte, neu aufgefundene Blockflötenkonzert von J. F. Fasch (siehe Faschiana 2009), ist jetzt im Handel erhältlich, oder direkt zu bestellen bei www.jpc.de, cpo DDD, 2009, Bestellnummer 2655290.

 

     
 

10. Reise der Internationalen Fasch-Gesellschaft Ende Mai 2010

Die Internationale Fasch-Gesellschaft hatte zur Jubiläumsreise eingeladen und interessante Ziele im Norden des Landes ausgesucht. Schleswig, Flensburg und Sylt sollten im Mittelpunkt stehen. Aber bereits auf dem Weg dorthin zeigte uns der Busfahrer Raik von der Firma Ruthe sehr Sehenswertes. Erster Anlaufpunkt war das Eidersperrwerk bei Tönning. Gebaut von 1967 bis 1973 war es die Reaktion auf die große Sturmflut von 1962, bei der 120 Deiche in der Umgebung gebrochen waren Es ist ein komplexer Sturmflutschutz entstanden, bestehend aus dem Sielbauwerk, das mit 5 jeweils 40m breiten stählernen Segmenttoren das Eindringen der Flut von der Nordsee ins Hinterland verhindert, der Schleuse, die eine Durchfahrt der Schiffe ermöglicht, und einem Kilometer langen, erhöhten Damm. Ein Spaziergang über die Sperrmauer vermittelt einen Eindruck von dieser ingenieurtechnischen Meisterleistung.

Weiter ging die Fahrt gen Norden nach Friedrichstadt Bei einer Bootsfahrt durch die Grachten der Stadt fühlte man sich nach Amsterdam versetzt und der Bootsführer wusste viel Interessantes aus der Geschichte und dem heutigen Zusammenleben von Deutschen und Dänen in der Region zu berichten.Abends war das Hotel in Schleswig erreicht.

Der nächste Tag war ausgefüllt mit Stadtrundgängen in Flensburg und Schleswig. Flensburg ist mit 88 000 Einwohnern wohl eine Großstadt, aber sie wirkt an vielen Stellen romantisch und anheimelnd. Die ehemaligen Kaufmannshäuser mit ihren liebevoll gestalteten Innenhöfen, die Speicher und der Hafen vermitteln noch heute einen Eindruck von der Blütezeit dieser Handelsstadt. Auch hier gab es wieder zahlreiche Beispiele für das Zusammenleben der Deutschen und Dänen. Die Stadt ist zweisprachig- die Zeitung , die Straßennamen, die Stadtinformationen - alles in beiden Sprachen. Es gibt dänische Schulen, ein Gymnasium, in das jeder aufgenommen werden kann, wenn er die dänische Sprache sicher in Wort und Schrift beherrscht. Und noch eine Besonderheit hat die Stadt. In der Nikolaikirche, die mit ihrem 90m hohen Turm die Silhouette der Stadt prägt, steht eine Doppelorgel. Sie hat ein barockes Orgelwerk, gebaut um 1709, und bei der Restaurierung von  1997-2009 baute ein Marburger Orgelbauer ein 2. Stilinstrument mit einem romantischen Klangbild hinzu. Der Stadtführer kannte auch die Musik unseres Hofkapellmeisters Fasch.

Die 2. Tageshälfte gehörte der Stadt Schleswig. Zuerst gab es einen Haltepunkt am Schloss Gottorp, dem ehemaligen Sitz der Herzöge von Holstein-Gottorp, dem Familiensitz der Schwiegereltern von Katharina II. Zu den Exponaten in der Ausstellung gehören Gemälde der Familie genauso wie Gemälde von Lucas Cranach d.Ä. oder eine umfangreiche Fayencensammlung. Von besonderem Interesse ist wohl der begehbare Globus im Globushaus im barocken Garten. Es ist eine begehbare Kugel mit den im 18. Jahrhundert bekannten Erdteilen, Darstellungen von Menschen und Tieren auf der Außenseite und dem Himmelszelt im Innern. Auch die Stadt Schleswig ist eine Reise wert .Freundlich gestaltete Fassaden der Fischerhäuser, Rosenstöcke vor den Häusern am Holm und gepflegte Anlagen laden zum Bummeln ein.

Das letzte Reiseziel war die Insel Sylt. Mit der Fähre ging es bei strahlendem Sonnenschein vom Festland zur Südspitze der Insel. Unterwegs konnte man die Seehunde beim Sonnenbad beobachten. Auf der Insel angekommen, führte eine Busfahrt von Süd nach Nord und ermöglichte Einblicke in die Naturlandschaft der Insel.

Am nächsten Tag ging die Reise zurück. mit Zwischenaufenthalten in Uelzen zum Betrachten des Hunderwasserbahnhofs und in Giffhorn zum Besuch des Mühlenmuseums. War uns der Wettergott während der Reise wohl gesonnen, so zeigte er uns nun seine Regenseite. Doch das konnte die gute Stimmung der Reisegäste nicht verderben, lagen doch erlebnisreiche Tage hinter ihnen. Der Dank der Gesellschaft gilt in besonderem Maße dem Busfahrer, der stets freundlich und umsichtig die Gäste betreute, sowie  der Firma Ruthe.

Die Ziele für eine Reise im Jahre 2011 sind bereits im Gespräch.                                              Dr. Inge Werner

 

Vor 250 Jahren starb Christoph Graupner (1683-1760) , Kapellmeister von Hessen-Darmstadt und Faschs Kompositionslehrer für 14 Wochen im Jahr 1714. Die Christoph-Graupner-Gesellschaft veranstaltet aus diesem Grund vom 14.-16.5.2010 in Darmstadt Graupner-Festtage, in deren Rahmen ein internationales musikwissenschaftliches Kolloquium und drei Konzerte stattfinden. Der Fasch-Preisträger von 1997, Brian Clark (Arbroath, Scotland) hält am Sonntag, dem 16.5., einen Vortrag zum Thema "Johann Friedrich Fasch and the Sinfonia in Zerbst". Ausserdem erklingt das neuentdeckte Blockflötenkonzert von Fasch (s. Ankündigung u.) mit La Stagione Frankfurt bzw. spielt die kanadische Cembalistin Genevieve Soly Werke Graupners. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.christoph-graupner-gesellschaft.de

 

Neuentdecktes Blockflötenkonzert von Fasch mit Prof. Michael Schneider und La Stagione - hören bzw. schauen Sie mal rein (2. Satz, 6.5.2010)! (Ansonsten gehen Sie zu www.youtube.com und "Fasch Schneider Blockflötenkonzert" in die Such-Box eingeben).

 

Internationales Schreiberkolloquium in Dresden im Juni 2010

Vom 23. bis 25. Juni 2010 findet an der Sächsischen Landesbibliothek – Staats-  und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) ein internationales musikwissenschaftliches Kolloquium zum Thema „Das Instrumentalrepertoire der Dresdner Hofkapelle in den ersten beiden Dritteln des 18. Jahrhunderts – Überlieferung und Notisten“ statt. Im Mittelpunkt steht die als „Schrank II“ bekannte Sammlung von Musikhandschriften, die nahezu vollständig in der SLUB überliefert ist und derzeit in einem umfangreichen Digitalisierungsprojekt der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Dank großzügiger Förderung des Kolloquiums durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft konnten namhafte Spezialisten aus Europa, den USA und Australien als Referenten gewonnen werden, darunter der Fasch-Experte und Mitglied des IFG-Präsidiums, Herr Stefan Blaut (Halle/Saale).

Beim öffentlichen Hauptvortrag am Donnerstag, den 24. Juni, 19.30 Uhr widmet sich die Heidelberger Musikologin Prof. Dr. Silke Leopold der „Europäischen Instrumentalmusik im augusteischen Zeitalter“. Triosonaten und Quartette anonymer Komponisten aus dem Repertoire der Dresdner Hofkapelle sind in einem Kammerkonzert mit dem Ensemble Les Amis de Philippe und dessen Cembalisten Ludger Rémy am Mittwoch, den 23. Juni um 20 Uhr zu hören. Die Teilnahme am Kolloquium ist kostenpflichtig (vor Ort zu zahlen), der Eintritt zum öffentlichen Hauptvortrag und zum Konzert ist frei. Alle Veranstaltungen finden im Vortragssaal der SLUB, Zellescher Weg 18, 01069 Dresden statt. Ausführliche Informationen und Anmeldung unter: www.schrank-zwei.de/kolloquium.

Hier können Sie Original-Handschriften aus Dresden von Fasch einsehen bzw. herunterladen: www.schrank-zwei.de

 

Das Fasch-Collegium Bochum feierte sein 20-jähriges Jubiläum 2009 "nach" - mit einem der Musik von J. F. Fasch gewidmetem Konzert am 27.04. Lesen Sie Zeitungskritiken vom 28.04.2010 bzw. vom 30.04.2010.

 

    

Geburtstagsfeier für Fasch am 15.4.2010 in Oranienbaum

Der Ortsverband Oranienbaum des Kulturbundes Dessau-Wörlitz e.V. lud seine Mitglieder und andere Musikinteressierte am 15. April 2010 in die Gaststätte „Zum goldenen Fasan“ zu einem Vortrag „Johann Friedrich Fasch und seine Musik am Zerbster Hof“ ein. Als die Gäste den Saal betraten, stellten sie mit Verwunderung fest, dass an der Seite auf einem Tisch Kuchen, Kerzen und Blumen standen. „Hat jemand Geburtstag?“ war die erste Frage, die Frau Dr. Werner, Geschäftsführerin der Internationalen Fasch-Gesellschaft, und Frau Spott, Präsidiumsmitglied der Gesellschaft (siehe Bild), zu beantworten hatten. Beide waren nach Oranienbaum gekommen, um die Musik und das Schaffen Faschs den Zuhörern näher zu bringen. Das Erstaunen war groß, als man hörte, dass genau an diesem Tag* der 322. Geburtstag Faschs begangen wird und hier die Geburtstagsfeier stattfindet. (Abgebildet: v. l. n. r.: Frau Spott, Frau Dr. Werner, Frau Ross)

Fr. Dr. Werner machte die Zuhörer mit dem Leben des Hofkapellmeisters und seinem musikalischen Schaffen, unterstützt durch eine Powerpoint-Präsentation, bekannt. Sehr aufmerksam verfolgten die Gäste den Vortrag und besonders das Musikleben am Zerbster Hof zu Faschs Zeiten interessierte sie. Die eingespielte Musik  beeindruckte und viel Fragen zeugten vom großen Interesse der Zuhörer. So ist es nicht verwunderlich, dass die Ankündigung der bevorstehenden Fasch-Festtage  begeistert aufgenommen  wurde  und ein Besuch in Zerbst dazu von der Gruppe eingeplant ist .Frau Ross (siehe Bild) und Frau Möglich von der Leitung der Ortsgruppe, aber auch viele Zuhörer bedankten sich persönlich bei den Faschbegeisterten aus Zerbst

*In den uns heute zugänglichen Primärquellen läßt sich übrigens nur Faschs Taufdatum, der 17.4.1688, nachweisen. Der früheste Hinweis auf den 15.4. als Tag seiner Geburt findet sich allerdings schon zu Faschs Lebzeiten, in J. G. Walthers Musicalischen Lexicon von 1732. .

 

NEUER "FASCH-FUND" in Dresden - siehe http://www.schrank-zwei.de/projekt/!

Seit Juli 2008 läuft an der Sächsischen Landesbibliothek, Staats- und Universitätsbibliothek Dresden ein umfangreiches Projekt zur Musik der Sächsischen Kapelle, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird. Insgesamt sind jetzt schon 1000 (von ca. 1700 Handschriften) digitalisiert, darunter auch Werke von Fasch.

Im Januar 2010 gelang es den Mitarbeitern "eine wichtige Quelle, die den Umgang des Konzertmeisters Johann Georg Pisendel mit der Musik auswärtiger Musiker dokumentiert" bei der Untersuchung von anonymen Handschriften zu identifizieren: "eine Teilpartitur eines Konzertes von Johann Friedrich Fasch (FWV L: d7) mit dem dritten Satz dieses Konzertes in einer bearbeiteten Abschrift Pisendels (Signatur Mus.2-P-7,4). Der zugehörige Teil, der die ersten beiden Sätze des Konzertes in der Pisendel-Fassung enthält (Mus.2423-O-38,2), kann nun durch diesen Fund komplettiert werden (vergleiche Manfred Fechner, Studien zur Überlieferung von Instrumentalkonzerten deutscher Komponisten des 18. Jahrhunderts, Laaber 1999, S. 326)."

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Am Tag des Ehrenamts, dem 5. Dezember 2009, wurde unsere Vizepräsidentin, Frau Ellen Arndt, wurde vom AWO-Seniorenzentrum für ihre ehrenamtliche Tätigkeiten geehrt (siehe Bild in der Zerbster Volksstimme, bzw. online-Artikel). Dazu gehört natürlich schon seit Jahrzehnten die Fasch-Pflege - ein herzliches Dankeschön und "Vergelt's Gott" von allen IFG-Mitgliedern und Fasch-Freunden auf der ganzen Welt!

Am 4.12. 2009 führte der  Universitätschor "Johann Friedrich Reichardt" Halle  unter der Leitung von UMD Jens Lorenz zum 25. Mal ein Weihnachtskonzert in Zerbst auf. Ein wunderbares Jubiläum - wir gratulieren! Hier ist der dazu erschienen Bericht bzw. ein Gespräch mit Jens Lorenz in der Zerbster Volksstimme..

Wir danken allen Mitgliedern und Freunden unserer Gesellschaft, die an der FASCH-GESELLIGKEIT, "Verstehen Sie Fasch?" (Vortrag mit Frau Dr. Barbara Reul bzw. 3-Gänge-Menü und Überraschung) am Dienstag, 20. Oktober 2009, 19.30 Uhr, Hotel von Rephuns Garten, in Zerbst/Anhalt teilgenommen haben. Hier ein Bericht von Frau Dr. Inge Werner, der im Oktober in der Zerbster Volksstimme erschien.

 

"Bach&Bus" besuchen Zerbst - Artikel vom 9.11.2009, erschienen in der Zerbster Volksstimme

 

 
     
 

Konzerte 2009 

 

25. Jubiläumskonzert!

Der Johann Friedrich Reichardt-Chor der Universität Halle-Wittenberg, unter der Leitung von UMD Jens Lorenz, war am Freitag, 4. Dezember 2009, 19:30 Uhr, St. Trinitatis-Kirche, Zerbst, das 25. Mal bei uns zu Gast, auch dieses Mal mit einem wunderschönen Programm. Lesen Sie hier eine Rezension von Helmuth Rohm (Zerbster Volksstimme) bzw. ein Resumé von UMD Jens Lorenz.

 

Wir gratulieren dem Fasch-Collegium Bochum, Ltg. Hans-Heinrich Kriegel, zum 20-jährigen Bestehen! Hier ein kurzer Bericht zum Jubiläumskonzert am 24.9. in Bochum:

Das Fasch-Collegium Bochum unter der Leitung unseres Faschianers Hans-Heinrich Kriegel gab am 24. September  2009 ein Konzert anlässlich seines 20 jährigen Bestehens. In Bochums alter ev. Pauluskirche, vor interessiertem Publikum (incl. Frau Dr. Werner nebst Gatten), wurde mit der Sonate g-Moll (N: g 2) von Fasch an das Programm des ersten Konzerts vor 20 Jahren erinnert. Neben der allgemeinen Pflege der Musik des 17. u. 18. Jahrhunderts, besonders der von Joh. Fr. Fasch, hat das Collegium sich zur Aufgabe gemacht auch Jubilare wie z. B. Henry Purcell zu ehren, der vor 350 Jahren geboren wurde. Seine Schauspielmusik zu „Abdelazer oder die Rache des Mohren“ gelang auch mit der gemischten Besetzung von Streichern, Oboen und Fagott recht eindrucksvoll. Collegiumsgründer H.-H. Kriegel erwies sich bei Bachs Oboenkonzert in einer eigenen Transposition nach Es-Dur als tüchtiger Solist mit solider Technik und schönem Ton. Als Wiederuraufführung erklang Faschs Ouverture A-Dur (K: A 3) in einer aufführungs-praktischen Ausgabe Kriegels. Die 5 Streicher harmonierten unter der Führung der Geigerin Ariane Vesper mit den 3 Bläsern trotz komplizierter Tonart und einiger virtuoser Klippen, wie im 5. Teil der Aria Presto sehr gut miteinander. Leichte Intonationsmängel bei der abschliessenden Polonoise trübten den insgesamt guten Eindruck des Konzertes kaum.

Als Zugabe spielten Hans-Heinrich und Ulrike Kriegel, Oboe, Urban Heß, Fagott, Ariane Vesper und Friederike Beyer, Violine, Christoph Matthiaß, Viola, Steffen Schrank, Violoncello, Thorsten Diekmann, Kontrabass und Sabine Rosenboom, Cembalo die Hornpipe aus Faschs Ouverture g-Moll (K: g 3). Nach dem Konzert  nahm das Collegium durch Frau Dr. Werner Glückwünsche, einem  Blumenstrauss und eine gerahmte Abbildung des Zerbster Schlosses dankbar entgegen.

                                                                                                                                             Hans-Heinrich Kriegel

Konzertbesprechung in der Westfälischen Zeitung vom 1.10.2009

 
     
  Neu erschienene CDs, zu beziehen im Buchhandel oder über das Internet:  
 
  • J. F. und K. Fr. Chr. Fasch: Concerti & Overture, Zefiro (DHM)
  • J. F. Fasch: Overtüren (Suiten) in D & g, kammerorchester basel, Ltg. Julia Schröder (Sony)
  • J. F. Fasch: Dresdener Overtüren, Sinfonias und Konzerte, Les Amis de Philippe, Ltg. Ludger Rémy (cpo); diese Konzerte und Overtüren wurden am 11. April 2008 in der Marienkirche in Dessau im Rahmen der 10. Internationalen Fasch-Festtage erstaufgeführt;
  • Mitteldeutsche Barockkantaten von Telemann, Fasch und J. L. Bach, Biederitzer Kantorei, Telemann-Consort Magdeburg, Ltg. Michael Scholl; Ersteinspielung u.a. der Kantate "Gott, wir warten Deiner Güte" (FWV D: G9) von J.F. Fasch;
  • Werke von J. F. Fasch, C. Höckh u. J. G. Röllig, Chursächsische Capelle Leipzig, Ltg. Anne Schumann. Die CD wird vom Ensemble selbst vertrieben (fasch@churchsaechsische-capelle-leipzig.de; CD-Preis: 12,-€ bzw. wenden Sie sich an die Geschäftsstelle in Zerbst, IFaschG@t-online.de, 03923/784772)
  • J. F. Fasch: Concerti, Il Gardellino, Ltg. Shalev Ad-El, Fasch-Preisträger 2008 (Accent)
  • J. F. Fasch: Orchestral Music, Tempesta di Mare, Ltg. Robert Stone und Gwyn Roberts (Chandos)
  • J. F. Fasch: Passio Jesu Christi/Orchester-Suite FWV K:d5, Capella Savaria Baroque Ensemble, Ltg. Mary Térey-Smith (Naxos) – Faschs Passion wurde im Rahmen der 10. Internationalen Fasch-Festtage 2008 (Gedenkkonzert in der Trinitatis-Kirche anläßlich der Zerstörung der Stadt Zerbst 1945) am 16. April 2008 aufgeführt.
 
   
  Zum 250. Todestag von J. F. Fasch am 5.12.2008

Vorträge

  • Zerbst/Anhalt, 10. Dezember 2008, 18:30 Uhr, Kreisvolkshochschule Zerbst, Friedrich-Ludwig-Jahn-Str. 8: Wir laden Sie herzlich zu einem interessanten Vortrag zum 250. Todestages von J. F. Fasch ein, den unsere Vizepräsidentin Frau Ellen Arndt und unsere Geschäftsführerin Frau Inge Werner gestalten werden (Einladung).
  • September 2008: Stadtfest in Buttelstedt (Faschs Geburtsort)

MDR Figaro Musikfeature: "Johann Friedrich Fasch - der ewige Vierte?", Gespräch zum 250. Todestag von J. F. Fasch mit Claus Fischer (5:44); gesendet am 5.12.2008; hören Sie mal rein! (http://www.mdr.de/mdr-figaro/musik/5964136.html)

Fasch im Rundfunk, Herbst 2008 - MDR-Figaro 

Mi, 17.12.2008, 20.00 Uhr, Musikfeature: "...ohne eine einzige Regul von der Composition zu wissen" - Neue Forschungen zu Johann Friedrich Fasch (1688-1758), Hochfürstlicher Anhalt-Zerbster Capellmeister" (produziert von Frau Dr. Birgit Kiupel). 

Anläßlich des 250. Todestages von J. F. Fasch am 5.12.2008: 

So, 7.12.2008: 1) 16.30 Konzert: Die Dresdner Hofkapelle und der italienische Stil
Werke von Fasch, Vivaldi, Zelenka, Veracini, Heinichen, Georg Philipp Telemann; Kammerorchester Basel Barock, Leitung: Giovanni Antonini (Zum 250. Todestag von Johann Friedrich Fasch am 05.12., Aufzeichnung vom 04. April 2003, Marienkirche Dessau)

So, 7.12.2008, 19.30 Konzert: Fasch's Magnificat G-Dur FWV H:G1, "Confitebor tibi Domine" (Psalm 110) FWV I:C1;  Ouverture D-Dur FWV K:D4; Missa tota F-Dur FWV G:F1; Vocal Concert Dresden, Dresdner Instrumental Concert, Leitung: Peter Kopp, Sandra Bernhardt, Sopran; Marlén Herzog, Alt; Tobias Schäfer, Tenor; Clemens Heidrich, Bass (Zum 250. Todestag von Johann Friedrich Fasch am 05.12., Aufzeichnung vom 30. Oktober 2008, Annenkirche Dresden - Mitteldeutsche Heinrich-Schütz-Tage)

Sa, 6.12.2008, 16.00 Konzert: "Herr Fasch geht durch die Sta(d)tt", Eine Wort- und Musikreise durch seine Zeit - Hörspiel von Robert Mieth (Zum 250. Todestag von Johann Friedrich Fasch am 05.12.)

   
  Konzerte im Herbst 2008
 

Dezember 2008:

  • Zerbst/Anhalt, 5. Dezember, 19:30 Uhr, St. Trinitatis-Kirche: Weihnachtskonzert mit dem J. Fr. Reichardt-Chor der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Ltg. UMD Jens Lorenz. U. a. Erstaufführung der Kantate "Gott hat die Zeit der Unwissenheit übersehen" von J. F. Fasch und der Kantate "Die Hirten bei der Krippe zu Bethlehem" von G. P. Telemann Pressestimmen zum Konzert

November 2008:

  • Berlin, 14. November, 19 Uhr, Hohenzollerngruft des Berliner Domes: Sing-Akademie zu Berlin und Staats-und Domchorknaben, Berliner Lautten Compagney. Erstaufgeführt wird u.a. Johann Friedrich Faschs Kantate "Die mit Thränen säen" (SA 5152). Als Solisten singen Volker Arndt (Tenor) und Matthias Lutze (Bariton). Die Leitung hat Prof. Kai-Uwe Jirka.

Oktober 2008:

  • Dresden, 30. Oktober, 20.00 Uhr, Annenkirche (das Konzert wird von MDR Figaro aufgezeichnet):
    "Johann Friedrich Fasch – Lateinische Kirchenmusik in Dresdner Überlieferung" anlässlich des 250. Todestages des Komponisten am 5. Dezember 2008; ein Projekt der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden in Zusammenarbeit mit dem Vocal Concert Dresden. Folgende Werke werden zu Gehör gebracht: 1) Magnificat G-Dur FWV H: G1; 2) Confitebor tibi Domine (Ps. 110) FWV I: C1; 3) Ouverture in D-Dur FWV K: D4 für Trompete, zwei Oboen, Streicher und B. c.; 4) Missa tota F-Dur FWV G: F1. Ausführende: Soli und Ripieno: Vocal Concert Dresden (vormals Körnerscher Sing-Verein), Dresdner Instrumental-Concert. Leitung: Peter Kopp.
    NEU: Sie können sich dieses Konzert bei www.youtube.com anschauen (Suchbox: "Peter Kopp Fasch").
  • Suhl, 26. Oktober, 11 Uhr, Oberrathaussaal: 25. Sonntagsmatinee, mit Hans-Christoph Jahn, Violine; Christfried Münzel,Violine; Friedemann Neef, Viola; Hans Vieweg; Violoncello; Karl-Heinz Rögner Kontrabass; Anne Hoff Cembalo. Eintritt: 8,- €; ermäßigt 6,- €; Pressestimmen