INTERNATIONALE FASCH-GESELLSCHAFT E.V.


     
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  J a h r g a n g   1 ,   N r .   1   ( M a i   1 9 9 7 )  
 
I n   d i e s e r   A u s g a b e  
 

Startschuß - K. Musketa
"In neuem Gewande"- Die 5. Fasch-Festtage 1997 - B. Reul
Das neue Gästebuch der IFG
Die 5. Fasch-Festtage 1997 - Vom 17. bis 20. April ehrte die Stadt Zerbst
     ihren Hofkapellmeister - J. Killyen, H. Jahn
Konzerte 1997
Die North American Fasch Society - L. Lanius
Wußten Sie schon ...?



  STARTSCHUSS  
 

Liebe Fasch-Freunde aus nah und fern,

unser Fasch-Newsletter FASCHIANA hat Premiere! Wir sind stolz, Ihnen hier das erste Heft unseres Informationsblattes vorlegen zu können, daß Sie in - möglichst - allen aktuellen Fragen rund um Fasch auf dem laufenden halten soll. Natürlich sind wir auf Ihre Reaktion gespannt - für Anregungen, Wünsche und Hinweise haben wir stets ein offenes Ohr. Immerhin ist es unser erster Versuch, und wir wollen selbstverständlich, daß jedes weitere Heft - das vorraussichtlich im Halbjahresabstand folgen wird - immer noch ein bißchen besser wird bzw. Ihren Wünschen noch besser entspricht.

Fürs erste wollen wir uns einen Rückblick auf die 5. Internationalen Fasch-Festtage gönnen, die insgesamt recht erfolgreich verlaufen sind. Kurzberichte von den Konzerten und der wissenschaftlichen Konferenz sowie Auszüge aus Presseartikeln finden Sie auf den folgenden Seiten. Nach all den Mühen tut so eine Bestandsaufnahme gut. Wir möchten aber nicht versäumen, an dieser Stelle der Stadt Zerbst als Träger der Festtage und allen Beteiligten herzlich zu danken, ebenso dem Land Sachsen-Anhalt, dem Landkreis Anhalt-Zerbst, den Sparkassen Sachsen-Anhalts und der Lotto-Toto GmbH Land Sachsen-Anhalt, die durch ihre finanzielle Unterstützung die Festtage erst möglich gemacht haben. Wir haben uns gefreut, daß auch Vertreter der mit uns verbundenen North American Fasch Society es sich nicht nehmen ließen, die Festtage zu besuchen. Doch beim Rückblick allein soll es nicht bleiben, und er soll auch kein reiner Selbstzweck sein.

Denn schon haben die Vorbereitungen für die nächsten Fasch-Festtage begonnen, die in knapp zwei Jahren stattfinden werden, und wir wollen dafür natürlich unsere neugewonnen Erfahrungen nutzen. Im August wird der Programmbeirat tagen, um aus den bereits vorhandenen Vorschlägen und Angeboten das neue Programm zusammenzustellen.

Außerdem erwarten uns in diesem Jahr noch einige lohnenswerte Veranstaltungen, auf die wir Sie aufmerksam machen wollen, und auch für 1998 ist einiges geplant, über das wir zu gegebener Zeit informieren werden. In Kürze erschien eine Faksimile-Ausgabe von Briefen von Johann Friedrich Fasch. Unser wichtigstes Projekt wird neben verschiedenen Neueditionen ein neues Fasch-Werke-Verzeichnis sein, das höchsten Ansprüchen von Wissenschaft und Praxis gerecht werden soll.

Konstanze Musketa, Präsidentin


 
  "In neuem Gewande" - Die 5. Internationalen Fasch-Festtage vom 17.-20.4. 1997  
 

Die 5. Internationalen Fasch-Festtage, die vom 17.-20.4.1997 in der über tausendjährigen Residenzstadt Zerbst den Hofkapellmeister Johann Friedrich Fasch (1688-1758) geehrt hatten, waren ein durchschlagender Erfolg, darf man den durchweg positiven Pressemitteilungen, den Komplimenten von Besucher und den zahlreichen Glückwünschen der aus aller Welt nach Zerbst gereisten Wissenschaftler Glauben schenken.

Antje Rohm bescheinigte den 5. Internationalen Fasch-Festtagen "eine neue Qualität. Eine, die von engagierter Vorbereitung, durchdachter Organisation zeugte. Internationalität wie Regionalität vereint bei Wissenschaftlern und Künstlern, ein kompaktes Programm, das verschiedenen Besucheransprüchen gerecht wurde, Ergebnisse für die Forschung. Dies ausbauend, kann Zerbst künftig durchaus mit anderen Festivals im Land meßbar werden." (Zerbster Volksstimme, 23. April 1997).

Das Motto "Klasse statt Masse", so die Präsidentin der Internationalen Fasch-Gesellschaft in einem Interview zu den Fasch-Festtagen, war in sechs Konzerten, der zweitägigen Konferenz und dem Festgottesdienst den Präsidiumsmitgliedern der Internationalen Fasch-Gesellschaft e.V., die für den Inhalt der Konzerte verantwortlich zeichnete, und der Stadt Zerbst als Träger bzw. dem die organisatorischen Aufgaben bewältigenden Kulturamt, höchstes Gebot.

Dieses für die 1997er Festtage auf die Probe gestellte Konzept der "Arbeitsteilung" hatte sich bewährt - sowohl Kulturamtsleiter Andreas Dittmann und seinen Mitarbeitern als auch den Präsidiumsmitgliedern der IFG war es vergönnt, den Festtagen optimistisch und mit Vorfreude entgegen zu blicken.

Den Ansprüchen von Fasch-Liebhabern gerecht zu werden, die weder Kosten noch Mühen gescheut hatten, den oft recht weiten Weg nach Zerbst zu machen, um "ihren" Fasch vier Tage lang ausgiebig genießen zu können, bzw. die vielen Besucher, die noch nicht oder nur wenig mit den Werken des Zerbster Hofkapellmeisters vertraut waren und "hineinschnuppern" wollten, mit einem qualitativ hochwertigen Konzertangebot und einer internationalen wissenschaftlichen Konferenz begeistern zu können, war sowohl eine Herausforderung als auch eine willkommene Gelegenheit für die Internationale Fasch-Gesellschaft e. V. und die Stadt Zerbst, die sich in neumen maßgeschneiderten "Gewande" präsentieren durfte.

Es ist zu hoffen, daß auch Johann Friedrich Fasch, der 36 Jahre lang in Zerbst wirkte, sich vom 17.-20.4.1997 so wohl gefühlt hätte, wie es den Liebhabern seiner Musik während dieser Zeit in Zerbst ermöglicht wurde.

Barbara Reul


 
  DAS NEUE GÄSTEBUCH DER IFG  
 

Anläßlich der 5. Internationalen Fasch-Festtage beschloß die Internationale Fasch-Gesellschaft, die zu diesem Zweck nach Zerbst gereisten Gäste zu bitten, sich in einem dafür speziell angefertigten Buch "zu verewigen". Erfreulicherweise nahm der Großteil der Konzert- und Konferenzbesucher die Gelegenheit wahr, ihre Anwesenheit mittels eines Eintrags zu bestätigen. So darf man sich über das große Interesse der Zerbster an "ihrem" Hofkapellmeister freuen, aber auch über den regen Zuspruch aus den umliegenden Regionen (Magdeburg, Berlin, Leipzig, Halle, Chemnitz und Dresden). Auch aus den alten Bundesländern (Frankfurt/Main, Wuppertal, Rheinfelden, Tübingen, Regensburg, Burgwedel, Northorn, Tuttlingen, Mainz) sowie aus Prag (Tschechische Händelgesellschaft) und Übersee (North American Fasch Society) fand man den Weg in die ehemalige Residenzstadt, um alte Bekannte wiederzutreffen und neue Freunde zu gewinnen. Das Gästebuch wurde von Schatzmeisterin Frau Edeltraud Walla betreut.


 
  DIE 5. INTERNATIONALEN FASCH-FESTTAGE 1997  
 
  • Vom 17.-20. April ehrte die Stadt Zerbst ihren Hofkapellmeister
  • Vokal- und Instrumentalglanz zwischen Barock und Klassik - Telemanns "Pimpinone" und Fasch-Erstaufführungen zum Auftakt der Festtage

Reicher einsamer Greis sucht junge hübsche Frau, findet aber nur geldgierige Furie - G. Ph. Telemanns derb-buffoneskes Zweier-Intermezzo "Pimpinone" bringt die alte und doch ewig-junge Geschichte des Geschlechterkampfes auf den besetzungstechnisch kleinstmöglichen Nenner. Nicht von ungefähr stand das Bühnenwerk des Hamburger Musikdirektors im Mittelpunkt des Eröffnungskonzertes mit dem unter der Leitung von Michael Schneider spielenden Ensembles "La Stagione": Fasch und Telemann kannten sich bestens aus Leipziger Studentenzeiten.

Aufsehenderregend die Erstaufführung gleich zweier Werke des Zerbster Hofkapellmeisters: Sowohl das hochvirtuose Concerto B-Dur für obligate Violine und Orchester, als auch die quicklebendige Ouvertürensuite in der gleichen Tonart belegen Faschs Scharnierfunktion zwischem barocken Affektdenken und klassischer Einfachheit.

Der zwischenspielartigen Konzeption des Bühnenwerkes (und den Beschränkungen des Aufführungsortes) entsprechend konzentrierte sich Iris Gerath-Preins Regie beinahe ausschließlich auf die beiden Protagonisten: ein in seiner hilflosen Naivität grandioser Michael Schopper (Pimpinone) und eine Zuckerbrot und Peitsche austeilende, ihm nicht minder komödiantisch zur Seite stehende Heidrun Kordes (Vespetta). Mit einem sinnbildlichen Wollknäuel umgarnt sie den reichen Greis als noch schüchterne Magd, ringt ihm Heirat und Vermögen ab und bringt schließlich - jetzt als regenschirmbewaffnete Furie in Wespenkostüm - mit einem Mullverband völlig zum Schweigen. Das das ungleiche Liebespaar hier neben schauspielerischem Engagement eine hochvirtuose Gesangsleistung erbrachte, darf nicht unerwähnt bleiben.

Johannes Killyen


Der Universitätschor "J. F. Reichardt" Halle und das Barock Ensemble "J. F. Fasch" brachten am Freitag, 18.04., drei Kantatenvertonungen des 115. Psalms "Lobe den Herrn, meine Seele" von J. F. Fasch, G. Ph. Telemann (Erstaufführung; Bearbeitung: Brit Reipsch) und J. S. Bach zu Gehör, nach Ansicht von Barbara Schmitt "ein schöner Konzertabend, der viel zu früh sein Ende fand und vom Publikum mit wohlwollendem Beifall bedacht" wurde (Zerbster Volksstimme, 23. 04.). Teile dieses Konzerts wurden im Rahmen eines vom MDR direkt übertragenen Festgottesdienstes am Sonntag, 20.04., nochmals in der St. Bartholomäi-Kirche zu Zerbst aufgeführt.


FASCH-PREIS DER STADT AN BRAN CLARK VERLIEHEN

Am Sonnabend, 19.04., wurde in einem durch das Telemann-Kammerorchester festlich gestalteten Konzert unter der Leitung von Ludger Rémy dem schottischen Musikwissenschaftler Brian Clark für seine "herausragenden wissenschaftlichen und publizistischen Leistungen bei der Erschließung, Bearbeitung und Veröffentlichung der Werke J. F. Faschs" der mit DM 5000,- dotierte Fasch-Preis der Stadt Zerbst durch Bürgermeister Helmut Behrendt verliehen. Brian Clark hat mit seinen zahlreichen Notenedition von Faschschen Werken wesentlich zur Verbreitung von dessen Kompositionen beigetragen und sich um die Fasch-Pflege und -Forschung verdient gemacht.


Accademia Daniel, ein Ensemble aus Israel unter der Leitung von Shalev Ad-El, erfreuten am Freitag, 18.04., die zahlreichen Zuhörer mit Werken von J. F. Fasch und seinen Zeitgenossen Graupner, Janitsch und Hasse, wobei der Vorläufer der Klarinette, der Chalumeau, besonders zur Geltung gebracht wurde.


Am Sonnabend, 19.04., bot die Chursächsische Capelle Leipzig in der Galerie des Schloßes Leitzkau meisterhaft Werke von J. F. Fasch, F. M. Veracini and A. Ariosti dar. Das Konzert wurde vom MDR-Kultur mitgeschnitten.


WISSENSCHAFTLER AUS EUROPA, NORDAMERIKA UND SÜDAFRIKA REFERIERTEN ÜBER "J. F. FASCH UND SEIN WIRKEN FÜR ZERBST"

Insgesamt zwanzig Wissenchaftler hielten aufschlußreiche Vorträge zu den Werken und Schaffensumständen J. F. Faschs, inclusive zahlreicher Neuentdeckungen, die in einem Konferenzbericht veröffentlicht werden sollen.


ALTE MUSIK AUF NEUEN INSTRUMENTEN ZUM ABSCHLUSS

Vergleicht man das Abschlußkonzert mit den übrigen Konzerten der 5. Fasch-Festtage, so fällt eines sofort ins Auge: Während alle anderen Ensembles auf historischen Instrumentarium musizierten, präsentierte das Neue Bachische Collegium Musicum Leipzig seine Musik auf modernen Instrumenten.

In der Ouvertüre B-Dur von J. F. Fasch überzeugte das Ensemble mit einem Wohlklang, der vor allem durch die angemessene Artikulation entstand. Im darauf folgenden Konzert d-Moll für Oboe und Streicher bewies Dirigent Burkhard Glaetzner, daß er noch immer einer der besten Solo-Oboisten Deutschlands ist.

Nach der Pause zeigte Geiger Gunar Kaltofen im Konzert c-Moll für Oboe und Violine von J. S. Bach seine Gleichwertigkeit neben Glaetzner. Das Konzert endete mit der Suite F-Dur von J. D. Zelenka. Der Gesamteindruck macht deutlich, daß dieses Orchester nicht nur eine Daseinsberechtigung "neben" den Orchestern mit historischem Instrumentarium besitzt. Vielmehr ist seine Existenz notwendig, damit die Sicht auf barocke Aufführungspraxis nicht einseitig wird.

Hagen Jahn


 
  Konzerte 1997  
 

Zerbst

  • 27.09, 20 Uhr, Stadthalle: Großes Chor - und Kantatenkonzert - Erstaufführungen von Kantaten und Motetten von J. F. and C. F. C. Fasch, Ltg. Ralph Eschrig, Berlin
  • 22.11., 16 Uhr, Fasch-Saal: "Und dann gingen sie flöten..." - Ein Gesprächskonzert zu Werken für Blockflöte und Querflöte von J. J. Quantz und C. Ph. E. Bach, Zeitgenossen J. F. Faschs, mit Dr. Barbara Reul und Ralf Mielke
  • 6.12., 19.30 Uhr, St. Trinitatis Kirche: J. S. Bach, Weihnachtsoratorium, Kantaten I-III, Zerbster Kantorei, Ltg. Tobias Eger
  • 16.12., 20 Uhr, St. Bartholomäi-Kirche: Adventskonzert, weihnachtliche a cappella-Chormusik sowie Instrumentalkonzerte, Camille Saint-Saens "Oratorie de Noel"; Kammerchor des Universitätschors "J. F. Reichardt", Akademisches Orchester und Solisten, Ltg. Jens Lorenz.

DIE 6. INTERNATIONALEN FASCH-FESTTAGE FINDEN VOM 15.-18. APRIL 1999 IN ZERBST STATT. DAS THEMA DER WISSESCHAFTLICHEN KONFERENZ LAUTET "CARL FRIEDRICH CHRISTIAN FASCH UND DAS BERLINER MUSIKLEBEN SEINER ZEIT".


Weiter Aufführungen des "J. F. Reichardt" Universitätschores Halle:

  • 31.10.,19.30 Uhr, Magdeburg, Konzerthalle "Unser lieben Frauen" und 1.11., 16 Uhr., Halle, Konzerthalle Ulrichskirche: Gabriel Fauré, Requiem (gemeinsam mit dem Orchester "La folia de Lille" und Solisten)
  • 30.11., 16 Uhr, Gedenkstätte Oberwiederstedt: Adventskonzert, weihnachtliche a cappella-Chormusik aus vier Jahrhunderten
  • 6.12., 16 Uhr, Dessau, Paulus-Kirche : Programm wie 16.12.
  • 7.12., 16 Uhr, und 11.12. 19.30 Uhr, Halle, Konzerthalle Ulrichskirche: J. S. Bach, Weihnachtsoratorium (I-III)

 
  DIE NORTH AMERICAN FASCH SOCIETY  
 

Einen herzlichen Gruß aus Victoria, B.C., Kanada, von der Nordamerikanischen Fasch Society!

Wer sind wir?

Das erste Zusammentreffen unseres Vorstandes fand im August 1996 statt. Das "Certificate of Incorporation" - die Eintragung als gemeinnütziger Verein - erfolgte am 5. November 1996. Die erste Jahreshauptversammlung fand im April 1997 statt.

Unser Vorstand hat folgende Mitglieder: Leonore Lanius - Präsidentin; Dr. Barbara Reul - Vizepräsidentin; James Krock - Schatzmeister; Michael Zastre - Schriftführer. Weitere Vorstandsmitglieder sind Ellen Arndt (Vizepräsidentin und Geschäftsführerin der IFG), Dr. Ruth Lanius, Mekala Padmanabhan und Susanne Reul-Zastre. Wir sind seit Herbst 1996 Mitglied der IFG.

Am 16. Dezember 1996 veranstalteten wir "Einen Abend mit J. F. Fasch und Freunden" in der Lutheran Church of the Cross in Victoria, B.C. Unter den Zuhörern waren viele Auslandsdeutsche und Kanadier, deren Vorfahren Deutsche gewesen sind. Frau Dr. Reul vermittelte mit ihrem Vortrag ein buntes Bild von J. F. Fasch und seiner Zeit und informierte aufs Beste über sein Werk. Der Vortrag wurde mit Werken von Fasch und Telemann umrahmt, inclusive der Erstaufführung des Satzes "Ich suche dich, den meine Seele liebet" aus der Kantate Sage mir an, du, den meine Seele liebet aus dem 1735/36 Jahrgang von J. F. Fasch. Darauf sind wir natürlich stolz! Ausführende waren Angelika Arend (Mezzo) und Susanne Guckelsberger (Violine; beide sind Germanisten und unterrichten an der Universität Victoria) sowie Ruth Lanius (Blockflöte) und Barbara Reul (B.c.); letztere gaben im Februar 1997 ein Kozert im Rahmen der 32. Zerbster Kulturfesttage.

Was haben wir vor?

Als nächstes wollen wir einen musikalisch-literarischen Sommertee veranstalten. Wir wollen Musik von Fasch und seinen Zeitgenossen spielen und Poesie und Prosa des 17./18. Jahrhunderts lesen.

Zum Schluß noch meinen persönlichen Dank an die Internationale Fasch-Gesellschaft e.V. und die Stadt Zerbst für zwei herrliche Tage im April anläßlich der 5. Internationalen Fasch-Festtage. Ich hoffe 1999 von Anfang an dabei zu sein. Die Fasch-Festtage 1997 waren für mich ein Erlebnis!

Leonore Lanius, Präsidentin


 
  WUSSTEN SIE SCHON ...?  
 
  • daß Sie CDs mit Werken von J. F. Fasch bei der Geschäftsstelle bestellen können? U. a. sind die beiden Fasch-CDs des Universitätschores "J. F. Reichardt" Halle (je DM 20,-) sowie Einspielungen Faschscher Instrumentalwerke von Ludwig Güttler über die Geschäftsstelle zu beziehen (DM 30,-/45,-: Übersicht auf Anfrage erhältlich).
  • daß die IFG im Internet vertreten ist? Die Adresse lautet "http://www.fasch.net". Die Anzeige ist zweisprachig (deutsch und englisch) und kann am besten mit dem Internet-Browser "Netscape" gelesen werden. Für das Layout zeichnet Michael Zastre, Präsidiumsmitglied der North American Fasch Society verantwortlich. Ab Juli 1997 wird auch die IFG-Geschäftsstelle in Zerbst per E-Mail zu erreichen sein.
  • daß 1997 eine Einspielung von Faschs "Serenata"von 1723 von der Academy of Ancient Music, Ltg. Paul Goodwin, und 1998 eine CD mit Faschschen Kantaten und Instrumentalwerken von Klaus Mertens (Baß), Barbara Schlick (Sopran), Accademia Daniel, Ltg. Shalev Ad-El. geplant sind?
  • daß The English Concert (Ltg. Trevor Pinnock, Archiv Produktion 449 210-2) und Musica Antiqua Köln (Ltg. Reinhard Goebel, DG Archiv 447 644-2) Faschsche Instrumentalwerke auf CD eingespielt haben, die im Fachhandel erhältlich sind?

 
 
IMPRESSUM


Herausgeber: Internationale Fasch-Gesellschaft e.V, Wiekhaus, Postfach 11 13, D-39261 Zerbst, Tel./Fax: 03923 / 78 47 72
Textbeiträge: Dr. K. Musketa, J. Killyen, H. Jahn, L. Lanius, Dr. B. Reul

Redaktion/Layout: Dr. B. Reul
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Copyright IFG Mai 1997