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STARTSCHUSS |
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Liebe Fasch-Freunde aus nah und fern,
unser Fasch-Newsletter FASCHIANA hat Premiere! Wir
sind stolz, Ihnen hier das erste Heft unseres
Informationsblattes vorlegen zu können, daß Sie in -
möglichst - allen aktuellen Fragen rund um Fasch auf dem
laufenden halten soll. Natürlich sind wir auf Ihre
Reaktion gespannt - für Anregungen, Wünsche und
Hinweise haben wir stets ein offenes Ohr. Immerhin ist es
unser erster Versuch, und wir wollen selbstverständlich,
daß jedes weitere Heft - das vorraussichtlich im
Halbjahresabstand folgen wird - immer noch ein bißchen
besser wird bzw. Ihren Wünschen noch besser entspricht.
Fürs erste wollen wir uns einen Rückblick auf die 5.
Internationalen Fasch-Festtage gönnen, die insgesamt
recht erfolgreich verlaufen sind. Kurzberichte von den
Konzerten und der wissenschaftlichen Konferenz sowie
Auszüge aus Presseartikeln finden Sie auf den folgenden
Seiten. Nach all den Mühen tut so eine Bestandsaufnahme
gut. Wir möchten aber nicht versäumen, an dieser Stelle
der Stadt Zerbst als Träger der Festtage und allen
Beteiligten herzlich zu danken, ebenso dem Land
Sachsen-Anhalt, dem Landkreis Anhalt-Zerbst, den
Sparkassen Sachsen-Anhalts und der Lotto-Toto GmbH Land
Sachsen-Anhalt, die durch ihre finanzielle Unterstützung
die Festtage erst möglich gemacht haben. Wir haben uns
gefreut, daß auch Vertreter der mit uns verbundenen
North American Fasch Society es sich nicht nehmen
ließen, die Festtage zu besuchen. Doch beim Rückblick
allein soll es nicht bleiben, und er soll auch kein
reiner Selbstzweck sein.
Denn schon haben die Vorbereitungen für die nächsten
Fasch-Festtage begonnen, die in knapp zwei Jahren
stattfinden werden, und wir wollen dafür natürlich
unsere neugewonnen Erfahrungen nutzen. Im August wird der
Programmbeirat tagen, um aus den bereits vorhandenen
Vorschlägen und Angeboten das neue Programm
zusammenzustellen.
Außerdem erwarten uns in diesem Jahr noch einige
lohnenswerte Veranstaltungen, auf die wir Sie aufmerksam
machen wollen, und auch für 1998 ist einiges geplant,
über das wir zu gegebener Zeit informieren werden. In
Kürze erschien eine Faksimile-Ausgabe von Briefen von
Johann Friedrich Fasch. Unser wichtigstes Projekt wird
neben verschiedenen Neueditionen ein neues
Fasch-Werke-Verzeichnis sein, das höchsten Ansprüchen
von Wissenschaft und Praxis gerecht werden soll.
Konstanze Musketa, Präsidentin
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"In neuem Gewande" -
Die 5. Internationalen Fasch-Festtage vom 17.-20.4. 1997 |
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Die 5. Internationalen Fasch-Festtage, die vom
17.-20.4.1997 in der über tausendjährigen Residenzstadt
Zerbst den Hofkapellmeister Johann Friedrich Fasch
(1688-1758) geehrt hatten, waren ein durchschlagender
Erfolg, darf man den durchweg positiven
Pressemitteilungen, den Komplimenten von Besucher und den
zahlreichen Glückwünschen der aus aller Welt nach
Zerbst gereisten Wissenschaftler Glauben schenken.
Antje Rohm bescheinigte den 5. Internationalen
Fasch-Festtagen "eine neue Qualität. Eine, die von
engagierter Vorbereitung, durchdachter Organisation
zeugte. Internationalität wie Regionalität vereint bei
Wissenschaftlern und Künstlern, ein kompaktes Programm,
das verschiedenen Besucheransprüchen gerecht wurde,
Ergebnisse für die Forschung. Dies ausbauend, kann
Zerbst künftig durchaus mit anderen Festivals im Land
meßbar werden." (Zerbster Volksstimme, 23. April
1997).
Das Motto "Klasse statt Masse", so die
Präsidentin der Internationalen Fasch-Gesellschaft in
einem Interview zu den Fasch-Festtagen, war in sechs
Konzerten, der zweitägigen Konferenz und dem
Festgottesdienst den Präsidiumsmitgliedern der
Internationalen Fasch-Gesellschaft e.V., die für den
Inhalt der Konzerte verantwortlich zeichnete, und der
Stadt Zerbst als Träger bzw. dem die organisatorischen
Aufgaben bewältigenden Kulturamt, höchstes Gebot.
Dieses für die 1997er Festtage auf die Probe
gestellte Konzept der "Arbeitsteilung" hatte
sich bewährt - sowohl Kulturamtsleiter Andreas Dittmann
und seinen Mitarbeitern als auch den
Präsidiumsmitgliedern der IFG war es vergönnt, den
Festtagen optimistisch und mit Vorfreude entgegen zu
blicken.
Den Ansprüchen von Fasch-Liebhabern gerecht zu
werden, die weder Kosten noch Mühen gescheut hatten, den
oft recht weiten Weg nach Zerbst zu machen, um
"ihren" Fasch vier Tage lang ausgiebig
genießen zu können, bzw. die vielen Besucher, die noch
nicht oder nur wenig mit den Werken des Zerbster
Hofkapellmeisters vertraut waren und
"hineinschnuppern" wollten, mit einem
qualitativ hochwertigen Konzertangebot und einer
internationalen wissenschaftlichen Konferenz begeistern
zu können, war sowohl eine Herausforderung als auch eine
willkommene Gelegenheit für die Internationale
Fasch-Gesellschaft e. V. und die Stadt Zerbst, die sich
in neumen maßgeschneiderten "Gewande"
präsentieren durfte.
Es ist zu hoffen, daß auch Johann Friedrich Fasch,
der 36 Jahre lang in Zerbst wirkte, sich vom
17.-20.4.1997 so wohl gefühlt hätte, wie es den
Liebhabern seiner Musik während dieser Zeit in Zerbst
ermöglicht wurde.
Barbara Reul
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DAS NEUE GÄSTEBUCH DER IFG |
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Anläßlich der 5. Internationalen Fasch-Festtage
beschloß die Internationale Fasch-Gesellschaft, die zu
diesem Zweck nach Zerbst gereisten Gäste zu bitten, sich
in einem dafür speziell angefertigten Buch "zu
verewigen". Erfreulicherweise nahm der Großteil der
Konzert- und Konferenzbesucher die Gelegenheit wahr, ihre
Anwesenheit mittels eines Eintrags zu bestätigen. So
darf man sich über das große Interesse der Zerbster an
"ihrem" Hofkapellmeister freuen, aber auch
über den regen Zuspruch aus den umliegenden Regionen
(Magdeburg, Berlin, Leipzig, Halle, Chemnitz und
Dresden). Auch aus den alten Bundesländern
(Frankfurt/Main, Wuppertal, Rheinfelden, Tübingen,
Regensburg, Burgwedel, Northorn, Tuttlingen, Mainz) sowie
aus Prag (Tschechische Händelgesellschaft) und Übersee
(North American Fasch Society) fand man den Weg in die
ehemalige Residenzstadt, um alte Bekannte wiederzutreffen
und neue Freunde zu gewinnen. Das Gästebuch wurde von
Schatzmeisterin Frau Edeltraud Walla betreut.
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DIE 5. INTERNATIONALEN
FASCH-FESTTAGE 1997 |
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- Vom 17.-20. April ehrte die Stadt Zerbst ihren
Hofkapellmeister
- Vokal- und Instrumentalglanz zwischen Barock und
Klassik - Telemanns "Pimpinone" und
Fasch-Erstaufführungen zum Auftakt der Festtage
Reicher einsamer Greis sucht junge hübsche Frau,
findet aber nur geldgierige Furie - G. Ph. Telemanns
derb-buffoneskes Zweier-Intermezzo "Pimpinone"
bringt die alte und doch ewig-junge Geschichte des
Geschlechterkampfes auf den besetzungstechnisch
kleinstmöglichen Nenner. Nicht von ungefähr stand das
Bühnenwerk des Hamburger Musikdirektors im Mittelpunkt
des Eröffnungskonzertes mit dem unter der Leitung von
Michael Schneider spielenden Ensembles "La
Stagione": Fasch und Telemann kannten sich bestens
aus Leipziger Studentenzeiten.
Aufsehenderregend die Erstaufführung gleich zweier
Werke des Zerbster Hofkapellmeisters: Sowohl das
hochvirtuose Concerto B-Dur für obligate Violine und
Orchester, als auch die quicklebendige Ouvertürensuite
in der gleichen Tonart belegen Faschs Scharnierfunktion
zwischem barocken Affektdenken und klassischer
Einfachheit.
Der zwischenspielartigen Konzeption des Bühnenwerkes
(und den Beschränkungen des Aufführungsortes)
entsprechend konzentrierte sich Iris Gerath-Preins Regie
beinahe ausschließlich auf die beiden Protagonisten: ein
in seiner hilflosen Naivität grandioser Michael Schopper
(Pimpinone) und eine Zuckerbrot und Peitsche austeilende,
ihm nicht minder komödiantisch zur Seite stehende
Heidrun Kordes (Vespetta). Mit einem sinnbildlichen
Wollknäuel umgarnt sie den reichen Greis als noch
schüchterne Magd, ringt ihm Heirat und Vermögen ab und
bringt schließlich - jetzt als regenschirmbewaffnete
Furie in Wespenkostüm - mit einem Mullverband völlig
zum Schweigen. Das das ungleiche Liebespaar hier neben
schauspielerischem Engagement eine hochvirtuose
Gesangsleistung erbrachte, darf nicht unerwähnt bleiben.
Johannes Killyen
Der Universitätschor "J. F. Reichardt"
Halle und das Barock Ensemble "J. F. Fasch"
brachten am Freitag, 18.04., drei Kantatenvertonungen des
115. Psalms "Lobe den Herrn, meine Seele" von
J. F. Fasch, G. Ph. Telemann (Erstaufführung;
Bearbeitung: Brit Reipsch) und J. S. Bach zu Gehör, nach
Ansicht von Barbara Schmitt "ein schöner
Konzertabend, der viel zu früh sein Ende fand und vom
Publikum mit wohlwollendem Beifall bedacht" wurde
(Zerbster Volksstimme, 23. 04.). Teile dieses Konzerts
wurden im Rahmen eines vom MDR direkt übertragenen
Festgottesdienstes am Sonntag, 20.04., nochmals in der
St. Bartholomäi-Kirche zu Zerbst aufgeführt.
FASCH-PREIS DER STADT AN BRAN CLARK VERLIEHEN
Am Sonnabend, 19.04., wurde in einem durch das
Telemann-Kammerorchester festlich gestalteten Konzert
unter der Leitung von Ludger Rémy dem schottischen
Musikwissenschaftler Brian Clark für seine
"herausragenden wissenschaftlichen und
publizistischen Leistungen bei der Erschließung,
Bearbeitung und Veröffentlichung der Werke J. F.
Faschs" der mit DM 5000,- dotierte Fasch-Preis der
Stadt Zerbst durch Bürgermeister Helmut Behrendt
verliehen. Brian Clark hat mit seinen zahlreichen
Notenedition von Faschschen Werken wesentlich zur
Verbreitung von dessen Kompositionen beigetragen und sich
um die Fasch-Pflege und -Forschung verdient gemacht.
Accademia Daniel, ein Ensemble aus Israel unter der
Leitung von Shalev Ad-El, erfreuten am Freitag, 18.04.,
die zahlreichen Zuhörer mit Werken von J. F. Fasch und
seinen Zeitgenossen Graupner, Janitsch und Hasse, wobei
der Vorläufer der Klarinette, der Chalumeau, besonders
zur Geltung gebracht wurde.
Am Sonnabend, 19.04., bot die Chursächsische Capelle
Leipzig in der Galerie des Schloßes Leitzkau meisterhaft
Werke von J. F. Fasch, F. M. Veracini and A. Ariosti dar.
Das Konzert wurde vom MDR-Kultur mitgeschnitten.
WISSENSCHAFTLER AUS EUROPA, NORDAMERIKA UND SÜDAFRIKA
REFERIERTEN ÜBER "J. F. FASCH UND SEIN WIRKEN FÜR
ZERBST"
Insgesamt zwanzig Wissenchaftler hielten
aufschlußreiche Vorträge zu den Werken und
Schaffensumständen J. F. Faschs, inclusive zahlreicher
Neuentdeckungen, die in einem Konferenzbericht
veröffentlicht werden sollen.
ALTE MUSIK AUF NEUEN INSTRUMENTEN ZUM ABSCHLUSS
Vergleicht man das Abschlußkonzert mit den übrigen
Konzerten der 5. Fasch-Festtage, so fällt eines sofort
ins Auge: Während alle anderen Ensembles auf
historischen Instrumentarium musizierten, präsentierte
das Neue Bachische Collegium Musicum Leipzig seine Musik
auf modernen Instrumenten.
In der Ouvertüre B-Dur von J. F. Fasch überzeugte
das Ensemble mit einem Wohlklang, der vor allem durch die
angemessene Artikulation entstand. Im darauf folgenden
Konzert d-Moll für Oboe und Streicher bewies Dirigent
Burkhard Glaetzner, daß er noch immer einer der besten
Solo-Oboisten Deutschlands ist.
Nach der Pause zeigte Geiger Gunar Kaltofen im Konzert
c-Moll für Oboe und Violine von J. S. Bach seine
Gleichwertigkeit neben Glaetzner. Das Konzert endete mit
der Suite F-Dur von J. D. Zelenka. Der Gesamteindruck
macht deutlich, daß dieses Orchester nicht nur eine
Daseinsberechtigung "neben" den Orchestern mit
historischem Instrumentarium besitzt. Vielmehr ist seine
Existenz notwendig, damit die Sicht auf barocke
Aufführungspraxis nicht einseitig wird.
Hagen Jahn
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Konzerte 1997 |
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Zerbst
- 27.09, 20 Uhr, Stadthalle: Großes Chor
- und Kantatenkonzert - Erstaufführungen von
Kantaten und Motetten von J. F. and C. F. C.
Fasch, Ltg. Ralph Eschrig, Berlin
- 22.11., 16 Uhr, Fasch-Saal: "Und
dann gingen sie flöten..." - Ein
Gesprächskonzert zu Werken für Blockflöte und
Querflöte von J. J. Quantz und C. Ph. E. Bach,
Zeitgenossen J. F. Faschs, mit Dr. Barbara Reul
und Ralf Mielke
- 6.12., 19.30 Uhr, St. Trinitatis Kirche:
J. S. Bach, Weihnachtsoratorium, Kantaten I-III,
Zerbster Kantorei, Ltg. Tobias Eger
- 16.12., 20 Uhr, St. Bartholomäi-Kirche:
Adventskonzert, weihnachtliche a
cappella-Chormusik sowie Instrumentalkonzerte,
Camille Saint-Saens "Oratorie de Noel";
Kammerchor des Universitätschors "J. F.
Reichardt", Akademisches Orchester und
Solisten, Ltg. Jens Lorenz.
DIE 6. INTERNATIONALEN FASCH-FESTTAGE
FINDEN VOM 15.-18. APRIL 1999 IN ZERBST STATT. DAS THEMA
DER WISSESCHAFTLICHEN KONFERENZ LAUTET "CARL
FRIEDRICH CHRISTIAN FASCH UND DAS BERLINER MUSIKLEBEN
SEINER ZEIT".
Weiter Aufführungen des "J. F. Reichardt"
Universitätschores Halle:
- 31.10.,19.30 Uhr, Magdeburg, Konzerthalle
"Unser lieben Frauen" und 1.11., 16
Uhr., Halle, Konzerthalle Ulrichskirche:
Gabriel Fauré, Requiem (gemeinsam mit dem
Orchester "La folia de Lille" und
Solisten)
- 30.11., 16 Uhr, Gedenkstätte Oberwiederstedt:
Adventskonzert, weihnachtliche a
cappella-Chormusik aus vier Jahrhunderten
- 6.12., 16 Uhr, Dessau, Paulus-Kirche :
Programm wie 16.12.
- 7.12., 16 Uhr, und 11.12. 19.30 Uhr, Halle,
Konzerthalle Ulrichskirche: J. S. Bach,
Weihnachtsoratorium (I-III)
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DIE NORTH AMERICAN FASCH SOCIETY |
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Einen herzlichen Gruß aus Victoria, B.C., Kanada, von
der Nordamerikanischen Fasch Society!
Wer sind wir?
Das erste Zusammentreffen unseres Vorstandes fand im
August 1996 statt. Das "Certificate of
Incorporation" - die Eintragung als gemeinnütziger
Verein - erfolgte am 5. November 1996. Die erste
Jahreshauptversammlung fand im April 1997 statt.
Unser Vorstand hat folgende Mitglieder: Leonore Lanius
- Präsidentin; Dr. Barbara Reul - Vizepräsidentin;
James Krock - Schatzmeister; Michael Zastre -
Schriftführer. Weitere Vorstandsmitglieder sind Ellen
Arndt (Vizepräsidentin und Geschäftsführerin der IFG),
Dr. Ruth Lanius, Mekala Padmanabhan und Susanne
Reul-Zastre. Wir sind seit Herbst 1996 Mitglied der IFG.
Am 16. Dezember 1996 veranstalteten wir "Einen
Abend mit J. F. Fasch und Freunden" in der Lutheran
Church of the Cross in Victoria, B.C. Unter den Zuhörern
waren viele Auslandsdeutsche und Kanadier, deren
Vorfahren Deutsche gewesen sind. Frau Dr. Reul
vermittelte mit ihrem Vortrag ein buntes Bild von J. F.
Fasch und seiner Zeit und informierte aufs Beste über
sein Werk. Der Vortrag wurde mit Werken von Fasch und
Telemann umrahmt, inclusive der Erstaufführung des
Satzes "Ich suche dich, den meine Seele liebet"
aus der Kantate Sage mir an, du, den meine Seele
liebet aus dem 1735/36 Jahrgang von J. F. Fasch.
Darauf sind wir natürlich stolz! Ausführende waren
Angelika Arend (Mezzo) und Susanne Guckelsberger
(Violine; beide sind Germanisten und unterrichten an der
Universität Victoria) sowie Ruth Lanius (Blockflöte)
und Barbara Reul (B.c.); letztere gaben im Februar 1997
ein Kozert im Rahmen der 32. Zerbster Kulturfesttage.
Was haben wir vor?
Als nächstes wollen wir einen
musikalisch-literarischen Sommertee veranstalten. Wir
wollen Musik von Fasch und seinen Zeitgenossen spielen
und Poesie und Prosa des 17./18. Jahrhunderts lesen.
Zum Schluß noch meinen persönlichen Dank an die
Internationale Fasch-Gesellschaft e.V. und die Stadt
Zerbst für zwei herrliche Tage im April anläßlich der
5. Internationalen Fasch-Festtage. Ich hoffe 1999 von
Anfang an dabei zu sein. Die Fasch-Festtage 1997 waren
für mich ein Erlebnis!
Leonore Lanius, Präsidentin
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WUSSTEN SIE SCHON ...? |
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- daß Sie CDs mit Werken von J. F. Fasch bei der
Geschäftsstelle bestellen können? U. a. sind
die beiden Fasch-CDs des Universitätschores
"J. F. Reichardt" Halle (je DM 20,-)
sowie Einspielungen Faschscher Instrumentalwerke
von Ludwig Güttler über die Geschäftsstelle zu
beziehen (DM 30,-/45,-: Übersicht auf Anfrage
erhältlich).
- daß die IFG im Internet vertreten ist? Die
Adresse lautet
"http://www.fasch.net".
Die Anzeige ist zweisprachig (deutsch und
englisch) und kann am besten mit dem
Internet-Browser "Netscape" gelesen
werden. Für das Layout zeichnet Michael Zastre,
Präsidiumsmitglied der North American Fasch
Society verantwortlich. Ab Juli 1997 wird auch
die IFG-Geschäftsstelle in Zerbst per E-Mail zu
erreichen sein.
- daß 1997 eine Einspielung von Faschs
"Serenata"von 1723 von der Academy of
Ancient Music, Ltg. Paul Goodwin, und 1998 eine
CD mit Faschschen Kantaten und Instrumentalwerken
von Klaus Mertens (Baß), Barbara Schlick
(Sopran), Accademia Daniel, Ltg. Shalev Ad-El.
geplant sind?
- daß The English Concert (Ltg. Trevor Pinnock,
Archiv Produktion 449 210-2) und Musica Antiqua
Köln (Ltg. Reinhard Goebel, DG Archiv 447 644-2)
Faschsche Instrumentalwerke auf CD eingespielt
haben, die im Fachhandel erhältlich sind?
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