INTERNATIONALE FASCH-GESELLSCHAFT E.V.


     
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  J a h r g a n g   4 ,   N r .   1   ( J a n u a r   2 0 0 0 )  
 
I n   d i e s e r   A u s g a b e  
 

"Ein ereignisreiches Jahr 2000"
Konzerte und Veranstaltungen Frühjahr/Sommer 2000
Vorgestellt: Susanne Schuster, Musikwissenschaftlerin
Initiativen im Bereich des kulturellen Fasch-Tourismus
Fasch in Argentinien und Bochum
Neue Internet-Adresse!
Zusammenarbeit mit dem Anhaltischen Theater Dessau
Berichte vom Kolloquium in Erfurt und der Bach-Konferenz in Leipzig
Ahnenforschung in Riestedt
Der neue Konferenzbericht ist da!
Die North American Fasch Society
Wussten Sie schon...?

  Ein ereignisreiches Jahr 2000  
 

mit vielen neuen Musikerlebnissen sowie viel Gesundheit, vielen zündenden Ideen, Glück und Muße für die schönen Dinge des Lebens wünscht allen Mitgliedern und Fasch-Freunden die Internationale Fasch-Gesellschaft e.V.

Dr. Konstanze Musketa
Präsidentin

Karin Spott
Geschäftsführerin

Am Beginn des vielbeschworenen Jahres 2000, mit dem sich das Millennium vollenden wird, möchten wir wieder darüber informieren, was sich in der "Fasch-Welt" ereignet hat. Und natürlich werfen wir auch schon mal einen Blick voraus auf die kommenden Ereignisse, denn selbst in einem "faschfest-freien" Jahr wird es einige Veranstaltungen geben, deren Besuch sich lohnen dürfte. Wir danken allen, die uns bei der Vorbereitung und Finanzierung dieser Vorhaben unterstützen.
Auf den folgenden Seiten berichten wir über Fasch-Aufführungen in nah und fern, über zwei wissenschaftliche Konferenzen zum Bach-Jahr, bei denen es auch neue Erkenntisse zur Fasch-Forschung gab, und über neue CD-Einspielungen mit Fasch-Werken.
Das Jahr 2000 ist für die Musikwelt nicht nur ein Gedenkjahr für Johann Sebastian Bach, sondern auch für den ein halbes Jahrhundert später gestorbenen Carl Friedrich Christian Fasch (1736-1800), den Gründer der Singakademie zu Berlin, dem der soeben erschienene Fasch-Konferenzbericht
gewidmet ist.
Unsere Mitarbeiterin Susanne Schuster, die nun auch die Newsletter-Redaktion übernommen hat, stellt sich und ihre Tätigkeit vor, und ihre Amtsvorgängerin Dr. Barbara Reul schildert ihre Fasch-Arbeit in Kanada als Präsidentin unserer Tochtergesellschaft NAFS.

Wir wünschen Ihnen anregende Lektüre und hoffen, Sie bei einer unserer nächsten Veranstaltungen begrüßen zu können.


 
  Konzerte und Veranstaltungen im Frühjahr / Sommer 2000  
 

ZERBST:
Samstag, 11. März, 16.30 Uhr, Kirche St. Trinitatis
Chorkonzert mit den Ausburger Domsing-knaben zum Abschluss der 35. Zerbster Kulturfesttage. Es erklingen Werke von J. Knöfel, J. F. Fasch, H. Schütz, J. Bach, J. S. Bach u. a. Die Leitung hat Domkapellmeister Reinhard Kammler (veranstaltet von der IFG).

Sonntag, 16. April, 16.00 Uhr, Kirche St. Trinitatis
Im Gedenkkonzert an die Zerstörung der Stadt Zerbst 1945 wird die Johannes-Passion von J. S. Bach BWV 245 mit dem Universitätschor "Johann Friedrich Reichardt" und dem Akademischen Orchester der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg unter der Gesamtleitung von Jens Lorenz aufgeführt.

Freitag, 5. Mai, 18.00 Uhr, Saal des Hotels "v. Rephun's Garten"
Mitgliederversammlung der Internationalen Fasch-Gesellschaft e.V. mit anschließendem geselligen Abend.


HALLE:
Freitag, 7. Juli, 19.30 Uhr,
Freylinghausen-Saal der Franckeschen Stiftungen
Traditionelles Schuljahresabschlusskonzert der Latina "August Hermann Francke" in Halle. Hierbei wird u. a. das Konzert C-Dur für Fagott, Streicher und B. c. FWV L: C2 (ediert von Brian Clark) von J. F. Fasch zu Gehör gebracht.


 
  Vorgestellt: Susanne Schuster,
Musikwissenschaftlerin bei der Internationalen Fasch-Gesellschaft e. V. Zerbst
 
 

Seit dem 1. Oktober 1999 besetzt Susanne Schuster nach dem Weggang Frau Dr. Reuls nach Kanada die vakante Stelle als Musikwissenschaftlerin bei der Internationalen Fasch-Gesellschaft.
Die Tochter des Hallenser Musikwissenschaftlers und Händelforschers Prof. Dr. Bernd Baselt und einer Musikerzieherin kam schon früh mit Musik in Berührung. Nach erstem Klavierunterricht am "Georg-Friedrich-Händel"-Konservatorium in Halle, dem Abitur an der Spezialklasse für Musikerziehung der EOS "Gerhart Hauptmann" Wernigerode und dem 1990 abgeschlossenen Studium der Musikwissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sammelte sie erste praktische Erfahrungen als Konzertdramaturgin am Theater der Landeshauptstadt Magdeburg. Doch die Liebe zur Musikwissenschaft war stärker. Anlässlich der 2. Fasch-Festtage 1988 kam sie das erste Mal mit Johann Friedrich Fasch in Berührung und verfolgt seitdem die Bemühungen um die Wiederentdeckung des Anhalt-Zerbster Hofkapellmeisters. 1997 erhielt sie dann von der damaligen Geschäftsführerin der Internationalen Fasch-Gesellschaft e. V., Frau Ellen Arndt, das Angebot, das Fasch-Archiv in Zerbst mit aufzubauen. Neben der Vorbereitung der 7. Fasch-Festtage 2001, der Organisation von Konzerten und dem weiteren Ausbau des Fasch-Archivs müssen viele Anfragen zum Leben und Werk Faschs, der Gesellschaft, zu neuen Fasch-CDs, Literatur, Noten etc. beantwortet werden. Darüber hinaus gibt es Verhandlungen mit anderen musikausübenden Institutionen zwecks Aufführungen von Werken von Johann Friedrich und seinem Sohn Carl Friedrich Christian Fasch.


 
  Initiativen im Bereich des kulturellen Fasch-Tourismus  
 

Wie bereits im Newsletter 2/98 vorgestellt, bemüht sich die IFG mit dem von ihr initiierten Fasch-Tourismus, die Stadt Zerbst als Wirkungsstätte des Hofkapellmeisters Johann Friedrich und seines Sohnes Carl Friedrich Christian Fasch als musikalische Tourismusperle auszubauen. So erhielten im Herbst/Winter-Quartal 1999 die Fasch-Geselligkeit mit "Tanz"-Musik von J. F. Fasch und das traditionelle Weihnachtskonzert in der Kirche St. Trinitatis unter der Gesamtleitung von Jens Lorenz, u. a. mit der Aufführung der Ouvertürensuite g-Moll FWV K: g7 (ediert von Stephan Blaut) regen Zuspruch. Weiterhin bekommt die IFG zahlreiche Anfragen von Musikwissenschaftlern und musikinteressierten Personen und auch von Institutionen zum Leben und Schaffen beider Faschs, zu Konzertterminen sowie Anmeldungen zu den 7. Internationalen Fasch-Festtagen 2001. In Vorbereitung zur Präsentation von Werken beider Komponisten sind die Mitgestaltung beim 4. Fläming-Frühlingsfest am 30.04. 2000 in Leitzkau und die Teilnahme der Internationalen Fasch-Gesellschaft e. V. an der Internationalen Tourismusbörse in Berlin mit Informationsmaterial, CDs und Literatur vorgesehen. Die Kontaktaufnahme zu anderen kulturellen Vereinen zwecks Vorbereitung und Durchführung musikalischer Führungen zu den Wirkungsstätten von Johann Friedrich und Carl Friedrich Christian Fasch wird weiter ausgebaut.


 
  Fasch in Argentinien und Bochum  
 

Fasch in Argentinien
The English Consort unter der Leitung von Trevor Pinnock wird am 8. Mai 2000 im Teatro Coliseo in Buenos Air ein Konzert geben, in dem das Konzert für Violine, 2 Hörner, 2 Oboen, Fagott, Streicher und B. c. FWV L: F2 von Johann Friedrich Fasch erklingen wird. Solistin ist Rachel Podger. Ediert hat das Werk der Musikwissenschaftler Brian Clark.

Fasch in Bochum
Das Fasch-Collegium Bochum unter der Leitung von Hans-Heinrich Kriegel spielte im vergangenen Jahr mehrfach in Bochum und führte u. a. die Triosonaten g-Moll FWV N: g2, d-Moll FWV N: d4 und F-Dur FWV N: F2 auf. Im Rahmen der Stadtteilkonzerte zusammen mit den Bochumer Symphonikern erklangen das Concerto G-Dur FWV L: G11 und die Sonate c-Moll FWV N: c1. Am 4. April 2000 wird das erweiterte Fasch-Collegium Bochum zusammen mit dem Thomas-Consort Düsseldorf in einem Konzert die Ouvertürensuite B-Dur FWV K: B5 und das Concerto c-Moll FWV L: c2 spielen. Hans-Heinrich Kriegel hat außerdem eine Reihe von aufführungspraktischen Einrichtungen erstellt, die er dankenswerter Weise dem Fasch-Archiv zur Verfügung gestellt hat und stellen wird. Vielen Dank!


 
  Neue Internet-Adresse!!!  
 

Seit Dezember 1999 verfügt die IFG über eine neue Internet-Adresse. Dank der Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Betreuer Dirk Herrmann können Sie demnächst Neuigkeiten über die IFG unter folgender Adresse lesen:

http://www.fasch.net


 
  Zusammenarbeit mit dem Anhaltischen Theater Dessau  
 

Konzert im Schloss Georgium in Dessau

Das Programm des 2. Kammerkonzerts des Anhaltischen Theaters Dessau präsentierte am 8. Januar 2000 im Tischbeinsaal Werke Johann Sebastian Bachs und seiner Zeitgenossen. Dass neben einer Triosonate aus Bachs "Musikalischem Opfer", fünf Arien aus den "Neun deutschen Arien" von Georg Friedrich Händel und einer Sonate von Jan Dismas Zelenka auch ein Werk des Anhalt-Zerbster Hofkapellmeisters Johann Friedrich Fasch stand, ist auf die Initiative Susanne Schusters und ihres Studienfreundes, des Konzertdramaturgen Ronald Müller, zurückzuführen. Beide suchten im vergangenen Herbst im Fasch-Archiv eine passende Sonate des Meisters für dieses Konzert aus, die Sonate C-Dur für Fagott und B. c. Fasch hatte als Hofkapellmeister auch bei Festivitäten seiner Herrschaft für die musikalische Umrahmung zu sorgen. Wie eindrucksvoll ihm das gelang, bestätigte die Aufführung der anspruchsvollen Solosonate durch Steffen Siebert (Fagott), begleitet von Susanne Dudiez (Violine), Bernd Schliephacke (Kontrabass) und Albrecht Hartmann (Cembalo). Mit welcher Lebendigkeit die Musiker dieses kleine Werk interpretierten! Virtuose Passagen, in denen der Fagottist kaum zum Luftholen kam, wechselten mit interessanten Klangkonstellationen in der Verbindung von Fagott und Kontrabass als Continuo-Instrument ab. Das Publikum, das sich durch diese Fasch-Sonate sichtlich unterhalten fühlte, applaudierte begeistert.


 
  Berichte vom Kolloquium in Erfurt und der Bach-Konferenz in Leipzig  
 

Internationales musikwissenschaftliches Kolloquium über "Bach und seine mitteldeutschen Zeitgenossen"

Die Ständige Konferenz Mitteldeutsche Barockmusik in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen e. V. lud für den 13. bis 16. Januar 2000 zu einem Internationalen musikwissenschaftlichen Kolloquium über "Bach und seine mitteldeutschen Zeitgenossen" nach Erfurt und Arnstadt ein, um die Reihe der Ehrungen für Johann Sebastian Bach im Jahr seines 250. Todestages zu eröffnen. Bei dieser Konferenz waren neben vielen gehaltvollen Beiträgen zu Johann Sebastian Bach und seinem Umkreis auch drei Referate Johann Friedrich Fasch und Zerbst gewidmet. Neben einer allgemeinen vergleichenden Gegenüberstellung von Bach und Fasch (sowohl J. S. Bach und J. F. Fasch, als auch Carl Philipp Emanuel Bach und Carl Friedrich Christian Fasch) durch Konstanze Musketa, Halle, beschäftigte sich das Referat von Barbara Reul, Victoria/Kanada, mit den Geburtstagsmusiken für den Zerbster Hof zur Amtszeit J. F. Faschs (1722-1758), während Peter Wollny, Leipzig, über zwei Kantaten von J. S. Bach referierte, die möglicherweise zu dieser Zeit in Zerbst aufgeführt worden sind.

Wissenschaftliche Konferenz "Bach in Leipzig - Bach und Leipzig"

Alles was Rang und Namen hatte, strömte vom 27. bis 29.01.2000 nach Leipzig zur wissenschaftlichen Bach-Konferenz. Der erste Tag war der Biographie und der Rezeption Johann Sebastian Bachs gewidmet, der zweite Tag brachte neue Erkenntnisse zu seinen Vokal- und Instrumentalwerken. Anlass zu regen Diskussionen gab die abschließende Podiumsdiskussion am Samstag zu aktuellen Fragen der Bach-Aufführungspraxis. Für alle Anwesenden war jedoch der zweite Teil der Diskussion hoch interessant, berichteten doch Christoph Wolff, Hans-Joachim Schulze, Peter Wollny und Ulrich Leisinger über die jüngst in Kiew/Ukraine aufgefundene Handschriftensammlung der Singakademie zu Berlin. Neben Manuskripten der drei berühmtesten Bachs enthält die Sammlung eine Reihe von Abschriften von ihren Zeitgenossen, u. a. auch von J. F. Fasch. Um was für Werke es sich konkret handelt, konnte noch nicht ermittelt werden, da die Zeit der Sichtung zu kurz war. Die über 1 Million Seiten sollen noch dieses Jahr verfilmt und später zu-gänglich gemacht werden. So lange gilt es zu warten.


 
  Ahnenforschung des Riestedter Geschichtsvereins zu einem Vorfahren von Johann Friedrich Fasch  
 

Der Geschichtsverein des kleinen Städtchens Riestedt am Südrand des Harzes ließ anfragen, ob es sich bei dem Pfarrer Martin Fasch, der 1536 in Weida geboren und 1602 in Riestedt gestorben ist, um einen Vorfahren des Anhalt-Zerbster Hofkapellmeisters Johann Friedrich Fasch handeln könnte. Martin Fasch war tatsächlich, wie aus der von Rudolf Faasch zusammengestellten Genealogie der Stammfolge Faschs zu erlesen ist, der Ururgroßvater unseres Johann Friedrich Fasch. Zudem hat es noch einen Johann Friedrich Fasch gegeben, ein Enkel Martin Faschs, der ab 1624 als Kantor in Barby gewirkt haben soll.


 
  Der neue Konferenzbericht ist da!  
 

Carl Friedrich Christian Fasch (1736-1800) und das Berliner Musikleben seiner Zeit: Bericht über die internationale wissenschaftliche Konferenz am 16. und 17. April 1999 im Rahmen der 6. Internationalen Fasch-Festtage in Zerbst / hrsg. von der Internationalen Fasch-Gesellschaft e. V., Zerbst [Red. Konstanze Musketa unter Mitarbeit von Susanne Oschmann ...]. - Dessau: Anhaltische Verl.-Ges., 1999 (Fasch-Studien ; Bd. 7) ISBN 3-910192-77-7. DM 49,-

Dieser Band enthält sechzehn Bei-träge von Musikwissenschaftlern aus Deutschland, Großbritannien, den USA und Kanada zum Konferenzthema. Während der erste Teil der Beiträge sich hauptsächlich dem frühen Schaffen Carl Friedrich Christian Faschs widmet, beleuchtet der zweite Teil sein Wirken im Kontext des Berliner Musiklebens in der zweiten Hälfte des 18. Jahr-hunderts, insbesondere seine Verdienste um die Entwicklung einer bürgerlichen Musikkultur, an der er hauptsächlich durch die Gründung der Singakademie wesentlichen Anteil hatte. Sinnvoll ergänzt werden die Abhandlungen durch das sich im Anhang befindende Literaturverzeichnis, ein Register sowie eine Zeittafel zur Biographie und eine kommentierte Bibliographie zum Schrifttum über Carl Friedrich Christian Fasch.


 
  Nordamerikanische Fasch-Gesellschaft  
 

Liebe Fasch-Freunde weltweit,

ich habe mich in meiner "Heimat", der schönen Hauptstadt der Provinz Britisch-Kolumbien, Victoria, B.C., gut eingelebt und bin seit August 1999 als Präsidentin der Nordamerikanischen Fasch-Gesell-schaft (NASF) in Sachen Fasch aktiv. Vizepräsidentin ist Frau Leonore Lanius, West Vancouver, B.C., und unsere neue Schriftführerin heißt Frau Prof. Dr. Mary Térey-Smith, Western Washington University, USA. Außerdem verstärken der Fasch-Preisträger Brian Clark, GB, der Spezialist für Anhalt-Zerbster Passionsmusiken Dr. Nigel Springthorp, GB, und Prof. Dr. Erich Schwandt, Ordinarius für Musikwissenschaft an der Universität von Victoria, Kanada, das Präsidium. Ende August 1999 setzte ich mich mit dem CBC 2, einem überregionalen, der klassischen Musik gewidmeten Rundfunksender in Verbindung. Am 6. August hatte die bekannte kanadische Radiomo-deratorin Danielle Charbonneaux einen Teil ihres in Montreal produzierten Radio-Programms "Music for a While" Johann Friedrich Fasch gewidmet. In meinem Schreiben an Frau Charbonneaux berichtete ich über meine "Zerbster Zeit" bei der IFG und machte sie auf die Ende 1998 erschienene, in Kanada nicht erhältliche Fasch- und Telemann-CD des Universitätschores der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und des Johann-Friedrich-Fasch-Ensembles sowie die beiden seit letztem Jahr vorliegenden Fasch-Flyer der IFG (in englischer Übersetzung) aufmerksam. Ende November 1999 klingelte dann das Telefon und es meldete sich - Danielle Charbonneaux! Sie bekundete ihr großes Interesse an Johann Friedrich Fasch und seinen Werken, den Vorhaben und Aktivitäten der IFG und der NAFS. Am Ende unseres Gespräches versprach Frau Charbonneaux, ein für den 25.12.1998 zusammengestelltes Programm nochmals am 25.12. 1999 zu senden, in dessen Rahmen auch eine Ouvertürensuite von Fasch erklang. Im Jahr 2000 dürfen wir auf eine neue J. F. Fasch gewidmete Sendung hoffen, in der nicht nur Ausschnitte aus der CD gespielt, sondern auch das in den Fasch-Flyern enthaltene neue biographische Material sowie relevante e-Mail- und Internet-Adressen der IFG und NAFS an die Hörer weitergegeben werden soll. Man darf gespannt sein.

Mit freundlichen Grüßen Ihre Dr. Barbara Reul


 
  Wussten Sie schon ...,  
 

dass eine Fasch-CD mit drei noch unbekannten Ouvertüren-Suiten J. F. Faschs von der Capella Savaria unter der Leitung von Pál Németh auf historischen Instrumenten bei der italienischen Plattenfirma DYNAMIC (CDS 233) erschienen ist? Der Begleittext stammt von unserem Mitglied und Fasch-Forscher Stephan Blaut.

dass eine Fasch-CD von cpo mit einer Sinfonie in d-Moll (eingerichtet von Uta Wald) und zwei Kantaten von J. F. Fasch, die Klaus Mertens, Deborah York und die Accademia Daniel unter Shalev Ad-El im Februar 1999 im Zerbster Fasch-Saal einspielten, erschienen ist?

dass Sie Überblickslisten über bisher herausgegebene Editionen, aufführungspraktische Einrichtungen, über CDs, Primär- und Sekundärliteratur gegen eine geringe Gebühr von der IFG anfordern können?

dass wir Dank e-Mail- und Internet-Adresse viele interessante Anfragen und auch Konzertangebote zu Werken von Johann Friedrich und Carl Friedrich Christian Fasch bekommen?

dass der MDR Kultur am 22.01. 2000 in seiner Reihe "Pasticcio", im Gespräch mit Konstanze Musketa, eine einstündige Sendung über J. F. und C. F. Ch. Fasch ausgestrahlt hat?


 
 
IMPRESSUM


Herausgeber: Internationale Fasch-Gesellschaft e.V, Geschäftsstelle Wiekhaus-Breitestein, Postfach 11 13, D-39261 Zerbst,
Tel./Fax: 03923 / 78 47 72
Textbeiträge: Dr. K. Musketa, Dr. B. Reul, S. Schuster
Redaktion und Layout: S. Schuster

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